Seit 2015 bin ich selbstständig — als Fotografin, Journalistin und Beraterin, spezialisiert auf Gastronomie und Hotellerie im deutschsprachigen Raum und international.

Aufgewachsen im familieneigenen Hotel, geprägt durch meinen Vater am Herd — die Liebe zum Produkt, zur Gastfreundschaft und zu Lebensmitteln wurde mir früh mitgegeben. So treibt mich die Kulinarik bis heute um, beruflich wie privat.

Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Medienrecht und Germanistik in München folgten Stationen bei Gourmondo, Amazon und Serviceplan — dort habe ich Online-Marketing und Content von Grund auf gelernt, lange bevor digitale Kommunikation in der Gastronomiebranche zum Standard wurde. 2012 gründete ich culinarypixel.de, zunächst als Blog, dann als Portfolio.

Als Journalistin und Restaurantkritikerin schreibe ich z.B. für Der Feinschmecker, Falstaff, das Guide MICHELIN Online Magazin und die Süddeutsche Zeitung. Mein Ziel ist es, kulinarische Konzepte nicht nur zu beschreiben, sondern ihre Seele einzufangen — die Emotion, die Idee und die Handschrift der Menschen, die dahinterstehen. Das funktioniert nur, weil ich weiß, was dahintersteckt: wie eine Küche arbeitet, wie ein Haus geführt wird, was einen Abend trägt und was ihn zerstört.

Ich fotografiere im Auftrag für Restaurants und Hotels — Speisen, Räume, Menschen, Atmosphäre — im deutschsprachigen Raum und international. Und ich berate Häuser, die wissen, was sie sind — aber eine ehrliche Außensicht brauchen.

Diese Kombination aus Branchenwissen, Bild und Sprache ist das, was mich von fachfremden Dienstleistern unterscheidet. Ich kenne die Abläufe in Küchen, Restaurants und Hotels — und ich weiß, worauf Gäste, Journalisten und Tester achten.

Was ich nicht bin

Ich bin keine PR-Agentur und übernehme keine klassische Pressearbeit. Ich entwickle keine Logos und kein Corporate Design. Ich bin eine Einzelperson — aber eine, die weiß, wie man diese Leistungen koordiniert und zusammenführt. Für PR, Design und digitale Umsetzung arbeite ich mit einem Netzwerk an Spezialisten zusammen, die ich seit Jahren kenne und vertraue.

Was ich sehe

Ich verbringe einen Großteil meiner Zeit in Restaurants und Hotels — als Journalistin, als Fotografin, als Kritikerin, als Beraterin. Manchmal als alles gleichzeitig. Dieser Blick — aus mehreren Perspektiven zugleich — ist das, was meine Arbeit ausmacht.

Ich sehe ob ein Betrieb weiß, wer er sein will – und ist. Ob die Bildsprache auf der Website mit dem übereinstimmt, was der Gast beim Betreten spürt. Ob die Speisekarte zur Küche passt, oder nur zu dem, was die Küche gerne wäre. Ob der Service ein Konzept trägt — oder es untergräbt.

Auf Reisen nutze ich Hotels oft als Zuhause. Ich stolpere über falsche Lichtschalterlogik und schlecht gestellte Möbel, über unbenutzbare Steckdosen und das Kissenmenü, das es in der Praxis nicht gibt. Über Schreibtische ohne Stuhl, Rezeptionsmitarbeiter ohne Hilfsbereitschaft, Bars ohne Tee und Badewannen ohne Schaum.

Dafür bemerke ich umso mehr den Mitarbeiter, der weiß, wie ich meinen Kaffee trinke. Das Blümchen am Bettrand. Den sauberen Wasserkocher, einen durchdachten Check-in, die Stammgäste-Mail im Nachgang. Den Service im Restaurant, der wirklich zuhört. Den Küchenchef, der weiß, dass kein Journalist — und auch kein Gast — drei Gänge mehr essen will als er bestellt hat.

Dass gut gemeint nicht immer gut gemacht ist. Dass ein Luxushotel nicht gleich ein schönes Zuhause ist. Und ein einfach gehaltener Ort genauso — manchmal sogar mehr — Emotion transportieren kann. Genauso wie beim Essen.

Drei Häuser, die mir gezeigt haben, was möglich ist

Vier Jahreszeiten Hamburg

Ein Haus mit spürbarer Seele. Was mich hier beeindruckt: der Gastfokus zieht sich durch alle Abteilungen — kein Bruch zwischen Empfang, Service und Küche. Individualität die man nicht inszenieren kann. Home away from Home im besten Sinne.

Raffles Singapore

Die Mutter aller Hotels. Seit 1887 relevant — nicht trotz seiner Geschichte, sondern wegen ihr. Was das Raffles lehrt: wie man eine Marke baut, die größer ist als jede Renovierung, jeder Eigentümerwechsel, jeder Trend. Unverwechselbar, unkopierbar.

Auberge de l’Ill, Haeberlin — Elsass

Eines der großen klassischen Restaurants Frankreichs, seit Generationen in Familienhand. Keine Trends, keine Neuerfindung — sondern ehrliche Werte und das Erbe der klassischen Küche als Identität. Das lehrt mehr über Positionierung als jedes Strategiepapier.

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